Hier kannst du einen Beitrag suchen

*P49* EMV war Schwerpunkt beim diesjährigen “Global-OV-Abend” mit Linktipp zur Powerpoint Präsentation

LAUPHEIM – Schwerpunktthema des diesjährigen Global-OV-Abends  (der gemeinsamen Monatsversammlung der Ortsverbände Laupheim, Biberach, Donau-Bussen, Ertingen und Pfullendorf (P49, P21, P43, P57 und A48) war diesmal EMV. Zu Gast beim veranstaltenden OV Laupheim, P49, war der EMV-Distriktsreferent des Distriktes Württemberg, Eberhard Busch, DL8XV. Eberhard (Bild) war vor seiner Pensionierung selbst langjährig im Funkstörungs-Messdienst tätig und weiß deshalb auf was man achten muss.

Wenn die die Bundesnetzagentur mal die Funkanlage des Funkamateurs zu Hause näher anschauen möchte, überprüft sie zuerst die Selbsterklärung mit den Verhältnissen vor Ort. Eine mit dem „Watt"-Programm des DARC erstellte Selbsterklärung kann als sehr zuverlässig angesehen werden. Falls die Grenzwerte nicht eingehalten werden, besteht die Gefahr, dass der Funkamateur die (ggfs. saftigen) Kosten der Aktion tragen muss. Das EMV-Referat bietet Unterstützung bei der Erstellung der Selbsterklärung. DL8XV informierte über die aktuelle Rechtslage und die Entwicklungen in der letzten Zeit und gab Tipps.

Aus der jüngsten EMV-Referententagung der Distrikte in Bebra hatte DL8XV eine Vortragspräsentation von Dr. Mario Pekuhn, DJ7UA, mitgebracht. Der Vortrag beschäftigt sich damit, wie man Einströmungen von Hochfrequenz in Unterhaltungselektronik messen und eventuell beseitigen kann, ohne dass der Funkstörungsmessdienst bemüht werden muss.

Ein Hilfsmittel ist die Stromzange. Sie besteht aus einer Kunststoffspannzange aus dem Baumarkt und einem geteilten Ringkern, einem sog. Klappkern aus einem Computernetzteil. Der Ringkern ist mit der Spannzange verklebt und mit einigen Windungen Draht bewickelt. Die Enden führen zu einem HF-Gleichrichter. Vorteil einer Stromzange ist, dass die zu messende Leitung nicht aufgetrennt werden muss.Diese Präsentation ist wie folgt abrufbar.

Wenn auf Leitungen, z.B. Lautsprecherkabeln, Hochfrequenzströme nachgewiesen sind, sollte man durch Abklemmen der Leitung und Einfügen von Drosseln die Einströmung versuchen zu beseitigen. Manchmal hilft auch eine Mantelwellensperre im Kabel zur Sendeantenne.

Der Laupheimer OVV, DK5GU, dankte Eberhard DL8XV für seinen interessanten und lehrreichen Vortrag und übergab ihm ein Präsent.

Schreibe einen Kommentar